Erasmus+ Projekt

13.02.2017 - Julian Mihajlovic und Marc Adler

Mazedonien-Reise im Rahmen des Erasmus+ Projekts

Am Samstagmorgen machte sich die deutsche Delegation, bestehend aus 5 Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen und den beiden verantwortlichen Lehrkräften Herrn Mihajlovic und Herrn Adler, auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen. Von hier aus ging es zunächst nach Thessaloniki (Griechenland) und dann mit dem Bus weiter nach Nov Dojran. Nov Dojran ist eine mazedonische Kleinstadt, mit ca. 1.500 Einwohnern und liegt direkt hinter der griechisch-mazedonischen Grenze.

Dort angekommen wurden die Schüler von den Gastschülern und Gasteltern empfangen und in die jeweiligen Familien gebracht. Samstag und Sonntag waren dazu da um die Familien und die Umgebung besser kennenzulernen.

Am Montagmorgen um 8 Uhr ging dann die eigentliche Arbeit los. Zunächst bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die mazedonische Gastschule und konnten hautnah verschiedene Unterrichtsstunden erleben.

Um die beteiligten Partnerschulen (aus Italien, Ungarn, der Türkei, Mazedonien und Deutschland) besser kennen zu lernen, stellten die Schüler der jeweiligen Schulen ihren Wohnort und ihre Schule, vor ca. 100 Anwesenden, vor. Damit war die Arbeitsgrundlage geschaffen, um sich in den darauf folgenden Workshops intensiver auszutauschen.

Die Schüler der Hohbergschule Plüderhausen leiteten einen Workshop zum Thema „Kreativer Umgang mit der Nibelungensaga“. Hierbei entstanden kurze Theaterszenen und einige Exponate der deutschen Sage. Lobenswert war hier der Umgang mit den in den Workshops auftretenden sprachlichen und kulturellen Unterschieden und Schwierigkeiten. Die Projektarbeitssprache Englisch wurde von den deutschen Schülern konstant angewandt und mit entsprechender Gestik und Mimik unterstrichen. Zur Not half auch der „Google-Übersetzer“.

Auch das mazedonische Fernsehen wurde auf das Projekt aufmerksam und interviewte die am Projekt beteiligten Personen, darunter auch unsere Schüler – das ganze selbstverständlich auf englisch.

Neben dem deutschen Workshop, stellten zum Beispiel die italienischen Schülerinnen und Schüler Mode aus der Zeit der Medici vor, die ungarischen Schülerinnen übten mit den Partnerschulen einen typischen ungarischen Tanz und die mittelalterliche Schrift ein. Vor allem die gemeinsame Erarbeitung und der gegenseitige (auch sprachliche) Austausch waren hier besonders von Bedeutung.

Neben diesen schulischen Aktivitäten, stellten der Besuch der mazedonischen Hauptstadt Skopje und das Kennenlernen des Bürgermeisters der Stadt Nov Dojran besondere Highlights dar.

Es darf hier nicht unerwähnt bleiben, wie herzlich die Schüler von den mazedonischen Gastschülern und Gasteltern betreut und verköstigt wurden. So konnten auch sprachliche Verständnisschwierigkeiten gut gemeistert werden.

Am Freitag Abend ging es dann wieder über Thessaloniki zurück nach Stuttgart, wo wir dann um 19 Uhr wieder in der Hauptstadt im Ländle landeten. Neben dem ein oder anderen Souvenir, hatten wir, nach dieser intensiven Arbeitswoche, viele positive und auch überraschende Eindrücke, Erfahrungen und Kenntniszugewinne im Gepäck, so dass man von einem vollem Erfolg des ersten Arbeitstreffens im Rahmen des europäischen Projekts sprechen kann.

 

Julian Mihajlovic und Marc Adler