Mode kaufen – fairer Style!

05.12.2019 - Regina Blessing, Ursula Link

AES Klasse 8 b/c auf Exkursion in der „Fairtrade“-Stadt Aalen

Unter dem Oberthema „Mode und mehr“ beschäftigten wir uns auch mit der Frage: „Kann Mode sozial sein?“. Wir lernten die Arbeitsbedingungen in Bangladesch (oft auch Kinderarbeit) und die Bezahlung kennen. Eine Bezahlung, die nicht zum Leben ausreicht, obwohl die Leute häufig 70 Stunden in der Woche arbeiten. Das ist nicht fair! Welche Alternativen gibt es? Was heißt fairer Handel? Auf welche Textilsiegel kann ich mich verlassen? Das waren weitere Fragen in unserem Unterricht.

Um faire Kleidung einmal in Wirklichkeit kennenzulernen, machten wir uns am 3.12.19 auf nach Aalen zu „Dr. Fair Fashion“ und zu „LiebeVoll fair fashion“. In beiden Läden wurden wir herzlich willkommen geheißen. Wir durften alles anschauen, Fragen stellen, Labels fotografieren, Kleidung anfassen, anprobieren und auch hineinriechen – ein wirklicher Unterschied zu unserer gewohnten Kleidung.

Das Fazit der Schüler:

„Ich fand den Tag gut, weil man heute sehen konnte, dass Fair Trade Klamotten auch schön sind.“

„Markenklamotten müssen nicht immer gut sein, nur weil sie von einer beliebten Marke kommen.“

„Die Kleidung wurde ohne Kinderarbeit produziert, und wenn ich was kaufe, dann habe ich etwas davon und die, die die Kleidung hergestellt haben, auch.“

„Die Kleider hatten eine gute Qualität, der Stoff hat sich schön weich angefühlt. Viele Sachen waren schön, manche aber auch nicht so unser Geschmack und sie sind teurer.“

„Rucksäcke können auch aus Plastik, das aus dem Meer gefischt wurde, hergestellt werden.“

„Ich dachte, es wird langweilig.“

„In Zukunft will ich mir 2x überlegen, ob ich wirklich etwas Neues brauche und, ob ich nicht mehr Geld für etwas Faires ausgebe.“