„Alle waren ganz nett und witzig!“

24.10.2017 - Peter Beck

Die KSK-Stiftung übergibt den Jugendfarmlern einen Scheck in Höhe von 9.000 €

Bild: KSK-Stiftung

Bild: KSK-Stiftung

26 Schülerinnen und Schüler der Salier-Grundschule kamen auf den Finkenberg, um die Scheckübergabe der KSK-Stiftung an die Vorstände des Jugendfarmvereins mitzuerleben. Bevor es aber soweit war, tobten die Grundschüler über das Gelände der Jugendfarm und entdeckten dabei mal wieder viel Neues.

„Ich finde es ganz schön, man kann viel spielen und die Häuser sind ganz toll gelungen“, begeistert sich Lia für das Gelände und für das Jugendfarm-Dorf „Holzhausen“. Das finden natürlich auch die Jugendfarmler toll, wenn so viel Positives zu hören ist. 

Landrat Dr. Richard Sigel, Oberbürgermeister Andreas Hesky und Wirtschaftsförderer Dr. Timo John freuten sich mit den Jugendfarmlern über einen Scheck in Höhe von 9.000 €, den Ines Dietze, Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Waiblingen, in Anwesenheit der Klasse 4a an die Vorstände des Jugendfarmvereins übergab.

Landrat Dr. Richard Sigel merkte an: „Jugendfarmen sind Orte, die sich wunderbar dazu eignen, Jugendlichen den Jahresablauf der Natur wieder näherzubringen und ihnen auch Verantwortung für Tiere beizubringen. Deshalb ist die Spende für den Stallbau auf der Jugendfarm gut angelegt“, so der Landrat weiter.

Oberbürgermeister Andreas Hesky verwies auf die positive Entwicklung, die die Jugendfarm in den letzten Jahren genommen habe und mit einem Augenzwinkern kommentierte er die Regelung zwischen dem Jugendfarmverein und der Stadtverwaltung, nach der jede eingeworbene Spende noch einmal um dieselbe Summe aufgestockt werde.

„Ich freue mich, Ihnen heute einen Scheck der Kreissparkassen-Stiftung übergeben zu dürfen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihrer Arbeit.“ Ines Dietze betonte in ihrer Rede, wie wichtig es sei, den Kindern und Jugendlichen außerhalb der engen Städte einen Raum zu geben, in dem sie sich wohlfühlen und sich entwickeln könnten. Einen gewissen Respekt konnte man zwischen den Zeilen heraushören, als sie über die Gründung des Vereins vor acht Jahren und das lange Durchhalten der Vereinsvorstände resümierte.

Vereinsvorstand Peter Beck nahm dies zum Anlass, die Motive der Jugendfarmler auf den Punkt zu bringen: „Unsere Aufgabe ist es doch, bei den Kindern und Jugendlichen ein nachhaltiges Bewusstsein für Natur und Umwelt zu wecken“. Und wenn das alles auch noch Spaß macht – was will man mehr?

Zum Abschluss gab es für die jugendlichen Teilnehmer Sprudel oder Orangensaft und Lia kommentierte fröhlich einen Lebkuchen kauend: „Alle waren ganz nett und witzig“!

Verabschiedet haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Versprechen, bald wieder auf die Jugendfarm zu kommen!